September 19, 2017


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Seid ihr eigentlich "nachhaltig"?


  

YAKAMOZZ ist in der neuen Ausgabe der InStyle und wir sind ganz aus dem Häuschen!
In so einem erfolgreichen und bekannten Magazin abgedruckt zu werden ist schon ein extrem aufregendes Gefühl. Der Zusammenhang WIESO wir von der lieben Redakteurin Laura Prummer kontaktiert wurden ist allerdings das eigentlich Tolle an der ganzen Geschichte - es geht nämlich um nachhaltigen Schmuck aus fairen Produktionen.

Bei den Lebensmitteln ging es los, danach kam die Mode und nun ist das Bewusstsein der Käufer selbst beim Schmuck so bedacht und geschärft, dass auch bei Ringen, Ketten und Co. auf nachhaltige Herstellung geachtet wird.

Aber was heißt das eigentlich genau? Wird das Silber nur mit Bio-Soja gefüttert? Oder sitzen die Goldschmiede auf einer grünen Weide mit ganz viel Platz? Ganz so einfach kann man das Klischee aus der Nahrungsmittelindustrie dann doch nicht auf Accessoires übersetzen...
Daher haben wir uns selbst die Frage gestellt was das eigentlich genau heißt mit der "Nachhaltigkeit" und uns ganz offen und ehrlich dazu geäußert, ob wir finden, dass wir fair agieren oder nicht.

"Seid ihr eigentlich "nachhaltig"?"

Alle unsere Produkte werden in Handarbeit auf der wunderschönen Insel Bali hergestellt. Die einzige Ausnahme sind unsere Ketten, welche maschinell in Italien (in Arezzo, Nähe Rom) produziert werden.
Bei unserem Schmuck handelt es sich durchweg um 925er Sterling Silber und, je nach Style, um echte Edelsteine wie z. B. Mondstein, Onyx oder Türkis.
Seit Juni 2017 führen wir bei einer kleinen Auswahl an Artikeln auch 9 Karat vergoldetes Sterling Silber.

In unserer persönlichen Definition sehen wir uns als ein nachhaltiges Label. Allerdings möchten wir uns nicht anmaßen, YAKAMOZZ offiziell als “fair” oder “nachhaltig” zu vermarkten, da es in einigen, wenigen Punkten, noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Was für uns an allererster Stelle steht ist die Transparenz zu unseren Kunden. Wir stehen jeder Frage und jedem Anliegen 100% offen und ehrlich gegenüber und sind für jede Kritik, jedes Lob ;) und jeden Verbesserungsvorschlag dankbar.

Da wir beide keinerlei Vorkenntnisse oder Erfahrung in den Bereichen Vertrieb, Produktion, Marketing etc. hatten, haben unsere Kunden uns von Tag 1 an auf der wortwörtlichen Reise mit unserem Label begleitet und uns geholfen in den letzten 3 Jahren zu einem erfolgreichen, jungen Unternehmen zu wachsen.

Als YAKAMOZZ ins Leben gerufen wurde, hatten wir nur eine Intention:
Das verzaubernde Lebensgefühl einer exotischen Reise in Fremde Länder und noch viel wichtiger, zu sich selbst, symbolisch in einem Accessoire zu reflektieren und somit ganz vielen jungen Frauen, wie uns selbst, eine Art Talisman mit auf den Weg zu geben, der sie immer daran erinnern soll, wonach sie eigentlich ihr ganzes Leben lang suchen, nämlich Liebe.

Dass aus dieser spirituellen, romantischen und poetischen Idee dann tatsächlich Schmuck entstanden ist und das zentrale Element, die kleine Mondkette geworden ist, hatten wir dann einer riesigen Portion Mut, Vertrauen und einer Reihe von ganz außergewöhnlichen Ereignissen zu verdanken, die uns heute hierher gebracht haben.

Somit haben wir also nie “gelernt”, wie ein Unternehmen, geschweige denn ein nachhaltiges Unternehmen, gestrickt sein muss, sondern uns einfach immer auf unsere Intention und hohen, persönlichen Anspruch verlassen. Extrem wichtig ist uns hierbei der persönliche Kontakt zu den Manufakturen und allen darin involvierten Mitarbeitern der Silberschmieden, mit denen wir zusammenarbeiten. 

Nachdem wir 2014 nunmehr seit 6 Monaten auf Bali gelebt hatten und das Schicksal uns diese tolle Chance geboten hatte, haben wir nach einigen, auch unglücklichen Anläufen, zwei unglaublich einzigartige Schmuckschmieden kennengelernt und die Zusammenarbeit begonnen. Jede der beiden Werke sind seit mehr als 30 Jahren in der Schmuckbranche tätig und auf ihre eigene Art und Weise außergewöhnlich in ihrem Handwerk. Es muss unsere naive aber so ehrliche und bemühte Art gewesen sein, die Made, Chef des Betriebes in zentral Bali, und Nadia, Leiterin des Betriebes in der Hauptstadt Denpasar dazu veranlasst haben, neben ihren längst etablierten und professionellen Kunden aus aller Welt, auch uns "Anfänger" in ihren Kundenstamm aufzunehmen. Schnell merkten wir, dass solch eine Kollektion und eigene Designs sich nicht mal eben aus dem Ärmel schütteln lassen, vor allem nicht ohne Vorkenntnisse und zudem nicht in einem Land, welches auch seine ganz eigenen Arbeitsweisen hat. Also haben wir uns entschieden, 2015 das ganze Jahr vor Ort zu verbringen und so eng mit unseren Produktionspartnern zusammen zu arbeiten, dass wir alles von Ihnen lernen und im Gegenzug den Werkstätten einen jungen, modernen Schwung verpassen durften. Seitdem arbeiten wir direkt, ganz persönlich und ohne jegliche Zwischeninstanzen mit Made und Nadia zusammen und fliegen seit 2016 mindestens 2 x im Jahr wieder nach Bali und entwickeln gemeinsam neue Styles.

Diese persönliche Zusammenarbeit und der respektvolle Umgang, nicht nur zwischen Made, Nadia und uns, sondern auch der Umgang der beiden mich ihren eigenen Mitarbeitern, bedeuten für uns Nachhaltigkeit. Denn wir werden z. B. immer darüber informiert, wenn die Mitarbeiter mal zu sehr ausgelastet sind und passen unsere Lieferzeiten daran an, oder berücksichtigen die religiösen Feiertage zu denen stets alle Mitarbeiter freigestellt werden, auch wenn dies bedeutet, dass unsere Artikel nicht rechtzeitig fertig gestellt werden können. Zudem zahlen wir für unsere Produkte immer einen völlig transparenten, fairen und für den Landesstandard mindestens durchschnittlichen, des öfteren aber überdurchschnittlichen, Warenwert. Wir werden niemals Artikel beziehen, deren Herstellung das Leid oder auch nur Unannehmlichkeiten für unsere Schmiede bedeuten. Wenn wir Erfolg mit den zauberhaften YAKAMOZZ Produkten haben, dann gebührt dies zu einem essentiellen Teil den Arbeiten und das werden wir stets gebührend belohnen. Dies alles können wir nur garantieren, weil wir stets vor Ort sind und jedes Produkt eigenhändig beim Werk abholen.



YAKAMOZZ in der Schmuck Manufaktur auf Bali


Zu den Kehrseiten von einer Produktionsstätte im Paradies, zwischen Sonne, Palmen und Meer, gehört allerdings die Problematik der Herkunft des Silbers.
Alle Werke in Indonesien, zu denen wir bis dato Kontakt aufgenommen haben, können uns keine genaue Herkunft bzw. Abbaustelle für das von Ihnen bezogene Silber nennen.
Made und Nadia beziehen es von ihrem Lieferanten aus Jakarta, der bekommt es aus Indien, dieser wiederum hat es aus XY und so weiter. Aber niemand konnte uns bisher einen Kontakt zum Ursprung des Materials herstellen geschweige denn ein genaues Abbaugebiet nennen. Das ist für uns nach wie vor eine sehr schwierige Position und auch der Hauptgrund, weshalb wir uns nicht offiziell als ein nachhaltiges Unternehmen auszeichnen können.

Neben der Produktion der Artikel, versuchen wir auch bei unserer Verpackung und allen sonstigen Materialen so umweltbewusst und nachhaltig wie möglich zu agieren und arbeiten mit recyclebaren Stoffen und vermeiden Plastik in jedem möglichen Fall. Unsere Pakete, Postkarten und Geschenkverpackungen beziehen wir also von Lieferanten direkt aus Deutschland, um so unnötige Flugtransporte zu vermeiden und greifen nicht etwa auf günstigere Großlieferanten aus China o. ä. zurück.

Zu guter letzt zählt für uns auch ein absolut faires Preis-Leistungs-Verhältnis in die Kategorie Nachhaltigkeit, denn wir haben von Anfang an unsere Preisstruktur so gewählt, dass unsere Kunden die höchstmögliche Qualität zum bestmöglichen Preis erhalten. Unsere Gewinnmargen auf jedem einzelnen Produkt sind so bewusst gewählt, dass unsere Schmiede und wir ganz moderate Gewinne erzielen und wir unsere Umsätze proportional durch höhere Verkäufe steigern. Wir berechnen also keine schwindelerregenden Marketingbudgets oder sonstige Verkaufsstrategien auf den eigentlichen Kaufpreis des Produkts hinzu, sondern vermarkten uns organisch über social media, harte ehrliche Arbeit und unzähligen wundervollen Kunden, die von unserem Qualitätsbewusstsein und unserer Authentizität überzeugt sind und uns stets weiterempfehlen. Wir möchten (und können) mit unserem eigen finanzierten, Zwei-Frau-Unternehmen, nicht mit großen Marken, die große Kampagnen und Persönlichkeiten für sich sprechen lassen konkurrieren, aber wir möchten und können jedem/jeder Einzelnen, ein ganz besonderes, liebevolles und persönliches Teil von uns bereit stellen, was viel mehr verkörpert, uns auf Augenhöhe miteinander verbindet und ein ganz bestimmtes Lebensgefühl transportiert, was man in Worten (oder Werbung) gar nicht ausdrücken kann. 

Uns ist bewusst, dass man für diese ganz individuelle Defintion von Nachhaltigkeit mit keinem "offiziell-verifizierten" oder sonst wie abgesegneten Gütesiegel oder Label ausgezeichnet wird. Aber das möchten wir auch gar nicht.

Denn wir nehmen lieber mehr Lagen oder Logos weg anstatt uns mehr auszuschmücken und bleiben ganz persönlich transparent. Falls ihr Tips für uns habt zum Thema nachhaltige Rohstoffgewinnung speziell bei Silber würden wir uns extrem freuen, wenn wir diesen Punkt mit eurer Hilfe in naher Zukunft verbessern können. Dann könnten wir demnächst die Rohstoffe selbst beziehen aus einer Quelle, die unseren Standards entspricht und diese dann zur Weiterverarbeitung an unsere Manufakturen geben.

Ganz liebe Dank an alle im Voraus und DANKE, dass ihr uns tagtäglich Unterstützt.

Ricci & Aylin

 

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